Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften.
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Editorial
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit präsentieren wir Ihnen den 11. Newsletter der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften (GSW) der Technischen Hochschule Rosenheim. Seit der letzten Ausgabe im Frühjahr 2019 hat sich wieder einiges bewegt.
Über aktuelle Neuigkeiten und Projekte möchten wir Sie gerne in diesem Newsletter informieren. Für Rückfragen, Projekt- oder Themenanregungen kommen Sie gerne auf uns zu. 

Herzliche Grüße
Prof. Dr. Sabine Ittlinger
Dekanin der Fakultät GSW

Aktuelles aus der Fakultät

Herzlich Willkommen!
Die Fakultät GSW begrüßt neue Mitarbeiter
Über professorale Unterstützung darf sich der Studiengang Pflege freuen. Prof. Dr. Andreas Ehgartner ist zum Professor für das Lehrgebiet „Pflegewissenschaft insbesondere Entwicklung in der Pflegepraxis“ an die TH Rosenheim berufen worden. Seit dem 1. August 2019 lehrt er an den beiden Standorten des Studiengangs Rosenheim und Mühldorf am Inn. Auch im Studiengang MGW gab es Neuzugang. Katharina Lehmann übernimmt als Studiengangskoordinatorin die Aufgaben von Laura Koch, die sich derzeit in Elternzeit befindet. Im Forschungskompetenzfeld Gesundheit und Soziales der Abteilung Forschung und Entwicklung wurde das Team der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen um Sandra Mayer-Huber (Projekt PAULA) und Caren Horstmannshoff (Projekt KoBo34) erweitert. Für die Lehrgebiete Differentialdiagnostik sowie IT- und Datenmanagement in der Gesundheitswirtschaft sind derzeit Professorenstellen ausgeschrieben. Beide Professuren sollen zum Wintersemester 2020/2021 besetzt werden.


Auf Wiedersehen!
Die Fakultät verabschiedet sich von Prof. Dr. Markus Pihusch
Im Sommer 2012 wurde Dr. med. habil. Markus Pihusch als Professor für das Lehrgebiet Medizinökonomie an die Technische Hochschule Rosenheim berufen. Neben seinen Tätigkeiten als Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie & Onkologie und Geschäftsführer des Ärztenetz Rosenheim lehrte er dort in den Studiengängen Management in der Gesundheitswirtschaft und Physiotherapie. In seinen Modulen konnten die Studierenden fundierte Kenntnisse in den Bereichen Medizin und Pharmazie für Ökonomen, Spezielle Krankheitslehre, Epidemiologie, Prävention und Strukturen der ambulant ärztlichen Versorgung erlangen. Weiterhin unterstützte Prof. Pihusch die Fakultät GSW tatkräftig bei der Weiterentwicklung der Gesundheitsstudiengänge, der Berufung neuer Professoren sowie als Auslandsbeauftragter, Alumnibeauftragter, Mitglied der Prüfungskommission MGW und Prüfer im Staatsexamen für Physiotherapie. Nach fast einem Jahrzehnt Lehrtätigkeit verließ er zum 30. September 2019 die Technische Hochschule Rosenheim. Das Team der Fakultät GSW bedankt sich herzlich bei Markus Pihusch für die gute Zusammenarbeit und sein Engagement in der Fakultät und wünscht ihm alles erdenklich Gute für seine private und berufliche Zukunft!


Strukturelle Veränderungen
Die Fakultät GSW wird wieder kleiner
Die im Oktober 2015 gegründete Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften wuchs in den vergangenen Jahren stetig an. Beinahe jährlich wurde ein neuer Studiengang eingeführt. Zum 1. Oktober 2019 wurde die Fakultät erstmals wieder kleiner. Grund dafür ist, dass der Campus Mühldorf am Inn zur eigenständigen Einrichtung der Technischen Hochschule Rosenheim erklärt wurde und somit die dort angesiedelten gesellschaftswissenschaftlichen Studiengänge (Pädagogik der Kindheit, Soziale Arbeit und Angewandte Psychologie) nicht mehr der Fakultät GSW angehören. Durch den Umzug des Pflegestudienganges (wir berichteten) sind nun alle Gesundheitsstudiengänge der Fakultät am Standort Rosenheim vereint. Planungen zur Erweiterung des Studienangebots im Gesundheitsbereich z.B. durch Digital Healthcare, Ergotherapie und einen interdisziplinären Masterstudiengang laufen bereits. Auch innerhalb des Standortes in Rosenheim gab es Bewegung. So finden sich mittlerweile die Büros der (meisten) MitarbeiterInnen und ProfessorInnen der Fakultät GSW an der Westerndorferstraße 33 im Gebäude T. Sekretariat und Dekanat sind nach wie vor im 5. Stock des A-Gebäudes zu finden.
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Internationales
Rosenheim meets Shanghai: Austausch intensiviert
Im Oktober 2019 lehrte Dr. Steven Shao, Chief Medical Officer der CPIC und Professor an der Shanghai University of Medicine & Health Sciences (SUMHS) als Gastdozent in verschiedenen Modulen des Studienganges Management in der Gesundheitswirtschaft. Der Besuch fand im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit seiner chinesischen Heimathochschule statt. Zusammen mit dem Auslandsbeauftragten der Fakultät, Prof. Dr. Franz Benstetter, dem International Office und Dr. Shao konnten weitere Ideen für einen internationalen Studierendenaustausch entwickelt und konkretisiert werden. Neben Auslandspraktika und Auslandssemester ist auch eine Spring School bzw. Summer School in China und Rosenheim geplant.
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Berufsbegleitender Studiengang in Planung
Unternehmensführung für Gesundheitsberufe
Initiiert durch regionale Kliniken und ausgearbeitet von Prof. Dr. Robert Ott (Studiengangsleitung MGW) soll zum Wintersemester 2020/2021 ein neuer Studiengang im Gesundheitsbereich an der TH Rosenheim angeboten werden. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Unternehmensführung für Gesundheitsberufe“ ist an der Academy for Professionals (afp) angesiedelt und umfasst 210 ECTS. Zielgruppe sind Berufstätige im Gesundheitssektor die sich im Bereich Führung und Management weiterbilden wollen. Voraussetzung zum Studium ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf. Ziel des anwendungsorientierten Studiengangs ist es, mit einer auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden beruhenden hochschulischen Ausbildung durch anwendungsorientierte Lehre eine wissenschaftlich fundierte, methodische Arbeitsweise in den Handlungsfeldern der Unternehmensführung in Gesundheitsberufen zur vermitteln und die Studierenden entsprechend zu qualifizieren. Neben dem Online- und Selbststudium werden Blockveranstaltungen von Dozenten der Fakultät GSW und der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften (ANG) abgehalten. Das Studium umfasst 11 Semester wobei aufgrund von individuellen Vorleistungen (Aus-, Fort-, und Weiterbildungen) Semester eingespart werden können. Die Gesamtkosten des Studiums belaufen sich auf 13.600€ / Studierender.


Studiengang Management in der Gesundheitswirtschaft
Nächste MGWmeetsCompany am 2. April 2020
Bereits zum dritten Mal wird die Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften die Praktikumsmesse „MGWmeetsCompany“ veranstalten. Im März 2019 präsentierten sich 20 Firmen und tauschten sich mit Studierenden aus. Vertreten waren Kliniken, die KVB, Medizintechnik- und Pharmaunternehmen sowie die KPMG, isc Consulting und auch die Polizei. Die eintägige Messe soll im Jahr 2020 wieder als Austauschplattform zwischen Unternehmen und Studierenden fungieren. Auch dieses Mal sollen Gesprächsrunden, Workshops und Bewerbungsmappen-Checks den beruflichen Einstieg und das Knüpfen von Kontakten erleichtern. Erfahrungsberichte von MGW-Alumni werden den Studierenden einen Ausblick auf die Zukunft geben. Bei Interesse oder Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Frau Katharina Lehmann (katharina.lehmann@th-rosenheim.de).

Patenschaftsprogramm zum zweiten Mal erfolgreich gestartet
Zum Start des Wintersemesters 2019/20 begrüßte der Studiengang Management in der Gesundheitswirtschaft (MGW) 86 neue Studierende. Nach einer Eröffnungsrede des Hochschulpräsidenten Prof. Heinrich Köster und feierlichen Worten von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer wurden die Erstsemester von Herrn Prof. Dr. Robert Ott über die stetig wachsende Gesundheitsbranche sowie den Ablauf Ihres Studiums informiert. Im Anschluss an die Präsentation wurden die Erstsemester von den Paten und Patinnen des Alumni MGW e.V. Patenschaftsprogramm und den Helfern des Studienstartprogramms der TH Rosenheim an die Hand genommen, über den Campus geführt und mit allen wichtigen „Insider-Tipps“ versorgt. Das Patenschaftsprogramm des MGW Alumni unterstützt die Studienanfängerinnen und Studienanfänger über das ganze erste Semester hinweg und ermöglicht diesen einen gelungenen Auftakt in den Studierendenalltag.

Herzlichen Glückwunsch zur Habilitation Prof. Dr. Birgit Prodinger
Prof. Dr. Birgit Prodinger hat im Juni 2019 ihre Habilitation an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern (Schweiz) mit dem Titel "Standardized reporting of functioning in health information systems" erfolgreich abgeschlossen. Ihr wurde daher der Titel der Privatdozentin (PD) und die Lehrbefugnis (Venia Legendi) für Gesundheitswissenschaften erteilt. Mit der Lehrbefugnis ist Frau Prof. Prodinger nun berechtigt eigenständig Promotionsverfahren zu betreuen. An der TH Rosenheim ist sie seit September 2017 als Professorin für das Lehrgebiet Rehabiliationsmanagement tätig.


MGW-Studierende analysieren Prozesse in umliegenden Kliniken
Im Modul Steuerung klinischer Prozesse, welches im Schwerpunkt Krankenhausmanagement des Studiengangs MGW im 7. Semester gelesen wird, dreht sich alles um das Prozessmanagement im Krankenhaus. Dieses ist aufgrund der Vielzahl an handelnden Personen und den damit entstehenden Schnittstellen sowie den stetig steigenden Anforderungen an die Qualität und die Wirtschaftlichkeit ein wichtiges Themenfeld im Klinikalltag. Im Wintersemester 2019/2020 wurden deshalb Exkursionen an die München Klinik Bogenhausen, die Schön Klinik Vogtareuth sowie das RoMed Klinikum Rosenheim durchgeführt. Zudem wurde ein Workshop für Lean Management im Klinikum Traunstein angeboten. In Gruppen sollen die Studierenden Studienarbeiten zu den Prozessen „Befundung im Labor“ und „Umgang mit Medizingeräten“ ausarbeiten und die Ergebnisse ihren Dozenten (Prof. Ott, Prof. Schloßer, Dr. Guderjahn) präsentieren.
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Alumni MGW e.V.
Alumni-Verein begrüßt 50. Mitglied
Der Alumni MGW e.V. der Technischen Hochschule Rosenheim besteht seit dem Frühjahr 2018 und möchte die Verbindung zwischen dem Studiengang MGW und dessen Absolventinnen und Absolventen intensivieren sowie mit Informationsaustausch und Veranstaltungen bereichern. Im Oktober 2019 durfte sich der Verein über das 50. Vereinsmitglied freuen. „Der stetige Ausbau und die wachsenden Teilnehmerzahlen sind ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Alumni MGW e.V.“, so Vorstandsvorsitzender Robert Ott nach der feierlichen Aufnahme von Stefanie von Maikowski. Der Alumni MGW e.V. freut sich über weitere Mitglieder, Sponsoren und einen regen Informationsaustausch.
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Get-together am 14. Januar 2020 an der TH Rosenheim
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe des Alumni MGW e. V. laufen nun die Planungen für ein zweites Zusammentreffen. Am Dienstag, den 14. Januar 2020 dürfen sich die Studierenden und Alumni der Fakultät auf einen Vortrag von Frau Dr. Marina Martini mit anschließendem Get-together freuen. Frau Dr.  Martini ist Chief Development Officer und Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe mit Sitz in Zürich. Die AMEOS Gruppe zählt mit ihren 85 Einrichtungen an 47 Standorten zu einem der bedeutendsten Gesundheitsdienstleister mit Krankenhäusern, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Thema des Vortrags von Dr. Martini ist: Berufliche Chancen für Frauen in der Gesundheitswirtschaft.


Studiengang Physiotherapie
Zur Zukunft der Physiotherapie – Akademisierung ist wesentlicher Bestandteil
Am Donnerstag, den 17. Oktober 2019 sind der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, MdL, und der erste Vorsitzende des LV Bayern im Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) e. V., Markus Norys, zu Gast an der Technischen Hochschule Rosenheim gewesen. Der Besuch diente dazu, sich über den Studiengang Physiotherapie zu informieren und zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen auszutauschen. Inhalte des Zusammentreffens war u.a. die Evaluation des Modelstudienganges Physiotherapie der Technischen Hochschule Rosenheim, der – einzigartig in Bayern – als primärqualifizierender Studiengang mit praktischer Ausbildung in zahlreichen Kooperationskliniken, Reha-Einrichtungen und Physiotherapiepraxen konzipiert ist. Auch besteht Einigkeit darüber, dass die Akademisierung der Therapieberufe – gemäß internationalem Standard – auch in Deutschland unumgänglich ist.
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Praktische Prüfungsvorbereitung - Exkursion der PHY Studierenden
Am Montag, den 03. Juni 2019 ist das zweite Semester des Studiengangs Physiotherapie zur Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg gereist. Zusammen mit Prof. Dr. Sabine Ittlinger und Claudia Hodek (Studiengangsassistentin Physiotherapie) besuchten die Studierenden im Rahmen des Moduls "Vertiefung Anatomie und Physiologie" das anatomische Institut, das erst vor kurzem in neue Räumlichkeiten gezogen ist. Das in den Vorlesungen theoretisch erarbeitete Wissen konnte direkt auf menschliche Präparate übertragen und vertieft werden. An sechs verschiedenen Stationen mit je 2-4 Präparaten wurde die Vorstellungskraft verbessert und der Aufbau eines menschlichen Körpers in mehreren Dimensionen veranschaulicht. So konnten die Studierenden gestärkt in die bevorstehende Prüfungszeit starten.



BachelorandInnen des Studiengangs Physiotherapie präsentieren Poster auf internationalem Symposium in Bad Aibling
Am 10. Mai 2019 hat das Forschungsteam der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München zu einem internationalen Symposium zum Thema "Wahrnehmung der Vertikalität: Lateropulsion und Retropulsion bei neurologischen Erkrankungen" eingeladen. Teilnehmende und Vortragende waren Forschende aus zahlreichen Ländern, so z. B. Frankreich, Australien, Brasilien und Amerika. Im Mittelpunkt standen Vorträge zu den Themen Wahrnehmungsstörungen der Vertikalität bei neurologischen Erkrankungen, deren Ursachen, Diagnostik und Behandlung. Im Rahmen dessen hatten drei BachelorandInnen des Studiengangs Physiotherapie die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeiten während einer Session mit Posterpräsentationen vorzustellen. Johanna Weghorn, Judith Jahnke und Tobias Döringer hatten sich in ihren Abschlussarbeiten mit Diagnostik- und Behandlungsansätzen bei Latero- und Retropulsion auseinandergesetzt, z. B. mit Virtual-Reality-basierter Therapie zur Verbesserung der posturalen Kontrolle (Haltung) oder des Einflusses von Veränderungen der subjektiven Vertikale auf die Haltung und das Sturzrisiko bei neurologischen Patienten. Die Forschungsarbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen unter der Betreuung von Dr. Jeannine Bergmann und Prof. Dr. Petra Bauer (TH Rosenheim).


Alumni Physiotherapie e.V.
Coming-Home-Party des Vereins Alumni Physiotherapie e.V. ein voller Erfolg
Am Samstag, den 23.11.2019 hat die erste „Coming-Home Party“ des Alumni Physiotherapie e.V. stattgefunden. In die Räumlichkeiten der ehemaligen Berufsfachschule für Physiotherapie in Wasserburg wurden ehemalige Studierende der TH Rosenheim, SchülerInnen der Berufsfachschule für Physiotherapie sowie Freunde und Verbundene eingeladen. Der Einladung folgten ca. 65 Ehemalige wie auch MitarbeiterInnen und Lehrbeauftragte aus Wasserburg und Rosenheim. Die Gäste machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Abend voller Wiedersehensfreude. So wurde das ein oder andere Wiedersehen nach sehr langer Zeit mit einem Glas Wein gefeiert, umrahmt von einem üppigen Fingerfood-Buffet. Im Rahmen der Veranstaltung konnte außerdem Paul Zeitler als 50. Mitglied des Alumni-Vereins von der ersten Vorständin, Prof. Sabine Ittlinger, begrüßt werden. Aktuelle und künftige Mitglieder konnten die Weichen für den Verein durch eigene Vorschläge selbst mit stellen. Diese werden im Rahmen der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 12. Dezember 2019 im Gasthof Esterer in Zellerreit diskutiert.
Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer im Vorfeld und während der Feier, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.


Studiengang Pflege
Erweitertes Studiengangsmodell Pflege DualPlus ab Wintersemester 2020
Die TH Rosenheim wird ab dem Wintersemester 2020 ein deutlich erweitertes duales und generalistisches Studiengangsmodell Pflege anbieten. Ziel ist es, die sehr gut etablierte und bewährte Lernortkooperation zwischen Hochschule sowie Pflegeschulen fortzusetzen und dabei gesetzeskonform nach § 67(1) Pflegeberufegesetz den überwiegenden Anteil der Lehre an die Hochschule zu verlagern. Auch der überwiegende Anteil der Praxisbegleitung wird in die Verantwortung der Hochschule überführt. Das Curriculum und der organisatorische Rahmen hierfür werden von einer lernortübergreifend besetzten Arbeitsgruppe entwickelt. Für die Durchführung des Berufsfachschulunterrichts sind in Abstimmung mit dem Kultusministerium zwei Schulversuche in Planung. Dabei wird eine homogene Studierendenklasse am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf am Inn unterrichtet, eine weitere homogene Studierendenklasse wird sich aus Studierenden verschiedener Pflegeschulen zusammensetzen und in Hochschulräumlichkeiten unterrichtet. Das Kooperationsbündnis zwischen Pflegeschulen, Praxiseinrichtungen und TH Rosenheim wird Netzwerk Pflege DualPlus Südostbayern genannt. In der Lenkungsgruppe sind Leitungspersonen der Pflegeschulen sowie Ausbildungsträger vertreten.

Runder Tisch Pflegenachwuchs: Auftaktveranstaltung der Aktionswoche
Im Rahmen der Gesundheitsregion plus im Landkreis Mühldorf am Inn wurde Anfang 2019 der Runde Tisch Pflegenachwuchs initiiert. Dieser hat nun eine groß angelegte Pflegeaktionswoche organisiert. Am 8. Oktober 2019 fand am Beruflichen Schulzentrum Mühldorf die offizielle Auftaktveranstaltung statt. Unter den Gästen waren Vertreter der Kommunalpolitik, des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, der kommunalen Gesundheitswirtschaft sowie allgemeinbildender Schulen. Nach einem Vortrag über das Pflegestudium von Prof. Dr. Katharina Lüftl, Leiterin des Studiengangs Pflege an der TH Rosenheim, berichteten Studierende des Pflegestudienganges auf einer Podiumsdiskussion über ihre Motive und Erfahrungen. Im Runden Tisch Pflegenachwuchs arbeiten engagierte Akteure aus Pflegepolitik, Pflegebildung, dem Gesundheitsamt, der Agentur für Arbeit und Pflegeeinrichtungen zusammen, um potenzielle Auszubildende und Studierende proaktiv anzusprechen und für den Pflegeberuf zu gewinnen. Der Studiengang Pflege der TH Rosenheim ist Gründungsmitglied dieser Arbeitsgruppe und wird durch Prof. Dr. Katharina Lüftl sowie durch Studiengangskoordinatorin Maria Elisabeth Fischer vertreten.
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Workshops zur Aufklärung über Demenz an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen: „Demenz aber nicht De-mensch“
Mit der Pflegeaktionswoche in Mühldorf am Inn wurden an allen allgemeinbildenden Schulen der Region Unterrichtsprogramme gestartet, die sowohl zu pflegerelevanten Themen als auch über Pflegeausbildungswege informieren. Vertreter des Studienganges Pflege der TH Rosenheim gestalten in elften und zwölften Klassen von Gymnasien, Fachober- und Berufsoberschulen erlebnisorientierte Workshops zur Aufklärung über die Erkrankung Demenz. Unter dem Titel „Demenz aber nicht De-Mensch“ wird an den Erfahrungen der Lernenden mit demenzerkrankten Menschen in ihrem privaten Umfeld angeknüpft, es werden Wissensgrundlagen geschaffen und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit demenzerkrankten Menschen erarbeitet. Der erste Workshop fand im Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn statt und wurde von Prof. Dr. Andreas Ehgartner sowie Maria Elisabeth Fischer geleitet. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv und brachten vielfältige Erfahrungen ein. Der nächste Termin wird im November 2019 an der FOS/BOS Altötting stattfinden.

Posterpräsentation von Studierenden bei Hochschultag der deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft
Lisa Weichselgartner und Andrea Rastinger, beide Studierende im neunten Semester von Pflege dual, präsentierten ihr Studienprojekt „Pflege in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft gestalten“ am 8. November 2019 beim 10. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft in Münster. Thema des Tages war der Beitrag den die Pflegewissenschaft zur Optimierung der pflegerischen Versorgung leistet. Im vorliegenden Projekt wurde ein qualitatives Forschungsdesign aus narrativen Interviews entwickelt, um den Arbeitsalltag und das Aufgabenspektrum von Pflegenden in ambulant betreuten Wohngemeinschaften darzustellen. Anhand der Ergebnisse wurden Empfehlungen formuliert, um Pflegende in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. Das Projekt wurde im Rahmen des Moduls Angewandte Pflegeforschung durchgeführt.
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Praxisprojekte für Projektstudium gesucht!
Für das Modul Angewandte Pflegeforschung im 7. Semester des Pflegestudienganges suchen wir Themen aus der Pflege- oder pflegenahen Versorgungspraxis. Die Studierenden entwickeln im Laufe des Sommersemesters Fragestellungen, beantwortbare Forschungsfragen und bearbeiten diese mit Hilfe der Lehrenden im Seminar (Prof. Lüftl, Prof. Müller). Gegen Ende des Semesters erfolgt eine öffentliche Projektpräsentation, zu der die Auftraggeber eingeladen werden. Projektthemen können jederzeit an die Koordinatorin des Studienganges Pflege Maria-Elisabeth Fischer (MariaElisabeth.Fischer@th-rosenheim.de) gemeldet werden.


Modell der praktischen Ausbildung im Modul berufspädagogische Grundlagen für die Praxisanleitung präsentiert
Studierende von Pflege dual können die berufspädagogische Qualifikation zum Praxisanleiter in der praktischen Pflegeausbildung integriert in ihr Studium erwerben. Teil der Qualifikation ist das Modul berufspädagogische Grundlagen der Praxisanleitung, das im Sommersemester 2019 erstmals stattfand und von Prof. Dr. Katharina Lüftl geleitet wurde. Die Studierenden entwickeln dabei Kompetenzen in der Planung, Durchführung sowie Evaluation von Anleitungssituationen und erwerben ein Methodenrepertoire zu deren handlungsorientierten Gestaltung. Um ein überzeugendes Implementierungsbeispiel von Praxisanleitung in Pflegeeinrichtungen kennenzulernen, wurde Gertraud Mayer (links im Bild) vom Evangelischen Pflegezentrum Sendling der Hilfe im Alter gGmbH München als Gastreferentin eingeladen. Sie leitet dort als Pflegepädagogin seit 2017 das „Lehr- und Lernhaus“, ein innovatives sowie für Auszubildende und Mitarbeiter gleichermaßen attraktives Ausbildungskonzept. Ziel ist die Etablierung einer innerbetrieblichen Lernkultur im Sinne einer lernenden Organisation und die Sicherung einer überdurchschnittlichen praktischen Ausbildung als Wettbewerbsfaktor zur Gewinnung und Bindung von Fachpersonal in der Pflege. Im Evangelischen Pflegezentrum absolvieren auch Studierende des dualen Pflegestudienganges ihre praktische Ausbildung.

Fachtag zur Vernetzung von Praxisbegleitung und Praxisanleitung in der Pflegebildung: Kooperation der TH Rosenheim und der KSH München
Praxisbegleitung und Praxisanleitung sind gesetzlich definierte Schlüsselaufgaben von Pflegelehrenden und Praxisanleitenden, die der bildungsförderlichen, zielgerichteten Ausgestaltung der praktischen Ausbildung dienen. Für die damit verbundenen Aktivitäten investieren alle beteiligten Akteure und Lernorte umfangreiche zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen. Diese Investition lohnt sich besonders dann, wenn Praxisbegleitung und Praxisanleitung gezielt miteinander vernetzt werden, denn gerade in der Vernetzung können sie besonders wirksam werden. Am 18. Juni 2020 findet deshalb von 9:30 bis 14:30 Uhr ein Fachtag in Kooperation der TH Rosenheim und der KSH München statt, der seinen Fokus auf ausgewählte und erprobte Projekte der Vernetzung legt und hierzu sowohl informative Vorträgen als auch praktische Einheiten bietet. Der Fachtag richtet sich an praxisbegleitende Lehrpersonen und Praxisanleitende in der beruflichen und hochschulischen Pflegebildung. Organisatoren sind Prof. Dr. Katharina Lüftl (TH Rosenheim), Prof. Dr. Andrea Kerres (KSH München) und Christiane Wissing (KSH München).
> Nähere Angaben zu Tagesablauf und Anmeldemöglichkeiten finden sich demnächst hier 

Weitere Veranstaltungen:
  • Am Mittwoch, den März 2020 findet das 6. Forum Praxisanleitung statt. Thema ist die Anleitung und Bewertung Studierender bei den Praxisaufträgen, Referentin ist Manuela Püttner-Nann, Pflegepädagogin (B.A.), Schulleitung der BFS für Krankenpflege Bad Reichenhall > weitere Informationen
  • Am Montag, den September 2020 findet das 4. Forum Berufliche Einmündung statt. > weitere Informationen

Forschung

Update zu aktuellen Forschungsprojekten
Das Projekt MobilE-PHY, in dem ein Versorgungspfad für Patientinnen und Patienten mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen im hausärztlichen Bereich entwickelt wird, befindet sich gerade in einer Pilotstudie mit 5 Hausarzt- und 10 Physiotherapiepraxen. Das Projekt wurde aktuell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 31. Mai 2020 verlängert.Der Frührehabilitationsroboter VEMO aus dem Projekt MobiPaR befindet sich aktuell in der klinischen Testung, die durch das Projektteam der TH Rosenheim evaluiert wird. Auch dieses Projekt wurde verlängert, und zwar bis 31. August 2020.Im Projekt JointConEval wird ein Schulungs- und Coachingprogramm zur Verbesserung der Teilhabe von Pflegeheimbewohnern auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht. Die Datenerhebung und erste Analysen sind in vollem Gange.Im Projekt KoBo34 werden Interaktionsstrategien für einen humanoiden Assistenzroboter im Setting des Pflegeheimes untersucht. Die aufwändigen Bedarfsanalysen sind abgeschlossen und die Vorbereitung der Evaluation ist begonnen.In der Vorbereitungsphase für die Intervention zur Reduktion von Delir im Zusammenhang mit Transporten bei älteren Menschen im Akutkrankenhaus befindet sich das Projekt TRADE. Der nächste große Schritt ist eine Expertenkonferenz zur Konsentierung der Intervention im Frühjahr.Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Forschung, Entwicklung und Transfer im Kompetenzfeld „Gesundheit und Soziales“, sowie beim Leiter der Projekte Prof. Dr. Martin Müller (martin.mueller@th-rosenheim.de).



Vorträge

Rastinger A.; Weichselgartner L.; Müller M.; Lüftl K. (2019): Pflege in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft gestalten. Ergebnisse einer qualitativen Studie im Rahmen eines Studienprojektes. Posterpräsentation. 10. DGP-Hochschultag, Osnabrück, 8. November 2019

Müller, M. (2019): Robotische Systeme in der Pflege: Der Nutzen muss belegt werden! Pflegesymposium Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin. Mannheim, 18.10.2019

Seckler E.; Kronast, V.; Bauer, P.; Müller, M. (2019) Development and feasibility of a multi-disciplinary care pathway in primary care to improve mobility and participation of older individuals with vertigo, dizziness and balance disorders. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, Berlin, 9.-11.10.2019

Jahn, E.; Horstmannshoff, C.; Müller, M. (2019): Intuitive Interaktion mit kooperativen Assistenzrobotern für das 3. und 4. Lebensalter (KoBo34): Evaluation von Bedürfnissen und Technikaffinität der Endnutzer/innen. Zukunft der Pflege. 2. Clusterkonferenz. ppz Pflegepraxiszentrum Berlin. Berlin, 16.09.2019.

Seckler E.; Kronast, V.; Bauer, P.; Müller, M. (2019) Development and feasibility of a multi-disciplinary care pathway in primary care to improve mobility and participation of older individuals with vertigo, dizziness and balance disorders. 53. Kongress für Allgemeinmedizin und Familien-medizin, Erlangen, 12.-14-09.2019

Jahn, E.; Krause, J.; Müller, M. (2019): Intuitive Interaktion mit kooperativen Assistenzrobotern für das 3. und 4. Lebensalter (KoBo34): Evaluation von Bedürfnissen und Technikaffinität der Endnutzer/innen. Mensch und Computer 2019. Gesellschaft für Informatik. Hamburg, 08.09.2019.

Jahn, E.; Krause, J.; Müller, M. (2019): Intuitive Interaktion mit kooperativen Assistenzrobotern für das 3. und 4. Lebensalter (KoBo34): Evaluation von Bedürfnissen und Technikaffinität der Endnutzer/innen. ENI2019. European Nursing Informatics. Flensburg, 05.09.2019.

Seckler E.; Kronast, V.; Bauer, P.; Müller, M. (2019) Barriers and Facilitators of implementation of multi-disciplinary care pathways in primary care: A Systematic Review. ICN Congress 2019, Singapore, 27.6.-1.7.2019.


Veröffentlichungen

Hammerschmidt T. (2019) Gesundheitsökonomische Evaluation. In: Haring R. (eds) Gesundheitswissenschaften. Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Springer, Berlin, Heidelberg, S. 669-680 

Lüftl K.; Rastinger A.; Weichselgartner L. (2019): In der praktischen Pflegeausbildung mit Leittexten lernen. Eine handlungsorientierte Methode für die Praxisanleitung. In: Lehren und Lernen im Gesundheitswesen, 3(2), 41-48 (peer review) 

Lüftl K. (2019): Bachelorstudiengang Pflege: den großen Pflegebedarf angemessen und nachhaltig decken. In: conZepte, das Magazin. https://www.contec.de/blog/beitrag/akademisierung-pflegestudium-interview-lueftl/ (30.5.2019) 

Müller, M.; Meyer, G. (2019): ZEFQ im Gespräch mit Prof. Dr. rer. medic. Martin Müller zum Thema „Robotik in der Pflege". In: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (144-145), S. 60–61. 

Nguyen, N.; Thalhammer, R.; Beutner, K.; Saal, S.; Servaty, R.; Klingshirn, H., Icks, A.; Freyberg, K.; Vomhof, M.; Mansmann, U.; Le, l.; Müller, M.; Meyer, G. (2019): Effectiveness of a complex intervention to improve participation and activities in nursing home residents with joint contractures (JointConEval): study protocol of a multicentre cluster-randomised controlled trial [DRKS-ID:DRKS00015185]. In: Trials 20 (1), 22. 

Saal, S.; Klingshirn, H.; Beutner, K; Strobl, R; Grill, E; Müller, M.; Meyer, G. (2019): Improved participation of older people with joint contractures living in nursing homes: feasibility of study procedures in a cluster-randomised pilot trial. In: Trials 20 (1), 411.

Mukaino M, Prodinger B, Okouchi Y, Mizutani K, Senju Y, Suzuki M, Saitoh E. (2019) Development and assessment of a home environment checklist to evaluate mismatch between patients' ability and home environment. Ann Phys Rehabil Med. 2019 Oct 12. doi: 10.1016/j.rehab.2019.09.004. [Epub ahead of print]

Maritz R, Pongpipatpaiboon K, Melvin JL, Graves DE, Prodinger B. (2019) Content comparison of the Spinal Cord Injury Model System Database to the ICF Generic Sets and Core Sets for spinal cord injury. Spinal Cord. 2019 Jul 10. doi: 10.1038/s41393-019-0326-9. [Epub ahead of print]

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